Eine tägliche Morgenroutine

Wir sind alle Gewohnheitsmenschen. Jeder hat morgens eine bestimmte Routine beim Aufstehen. Vielleicht drehst Du Dich im Bett noch drei Mal bevor der erste Fuß das Bett verlässt. Oder begrüßt Du den Tag mit einer eiskalten Dusche? Diese Rituale am Morgen fügen sich zu einer täglichen Routine zusammen. Und was Du in dieser ersten Stunde nach dem Aufstehen machst, bestimmt den Erfolg des ganzen Tages.

Den Tag voller Entschlossenheit und Tatkraft zu beginnen, ist gar nicht so schwer. Mit ein paar neuen Gewohnheiten hast Du sofort bessere Laune, mehr Energie für den Tag und bist wesentlich produktiver. Aber warum ist gerade die Routine am Morgen so wichtig für den Rest des Tages?

Du setzt morgens den Rahmen für den ganzen Tag.

Die Antwort ist einfach: Du setzt morgens den Rahmen für den ganzen Tag. Deine morgendlichen Rituale beeinflussen, wie sich der anstehende Tag entwickelt. Wenn Du morgens schon ein ungesundes Frühstück zu Dir nimmst, ist es auch am Rest des Tages egal, wie Du Dich ernährst. Wenn Du bis mittags nichts geschafft hast, wird sich auch der Nachmittag nach diesem Muster entwickeln. Wenn Du morgens dagegen alles „richtig“ machst, bist Du auch für den Rest des Tages bestrebt, diesem Beispiel zu folgen.

Du solltest also die erste Stunde des Tages dazu nutzen, den bestmöglichen Rahmen zu schaffen. Ersetze deshalb schlechte Gewohnheiten durch neue. Wahrscheinlich hast Du selbst schon festgestellt, dass Du nach einer Dusche am Morgen viel wacher bist, als wenn Du bis mittags noch im Bademantel auf dem Sofa liegst und so in den Tag hinein lebst. Wenn Du Dich sauber und gepflegt fühlst, beeinflusst Du auch Deine Gedanken. Du empfindest die Welt positiver und bist bereit für die Herausforderungen des Tages, weil Du Dich auch mental frisch fühlst.

Vier sinnvolle Gewohnheiten

Wie könnte Deine tägliche Morgenroutine aussehen? Hier ein Beispiel:

1. Einen halben Liter Wasser

Wenn Du nachts 6-8 Stunden geschlafen hast, ohne Wasser zu trinken, ist Dein Körper total dehydriert. Statt als erstes eine Kaffee zu trinken, solltest Du nach dem Aufstehen sofort einen halben Liter frisches Wasser trinken. Damit füllst Du Deinen Wasserspeicher wieder auf und beginnst den Tag mit einem vitalen Gefühl.

2. 30 Minuten Sport

Auch wenn es schwer fällt, ist Sport am Morgen hervorragend, um richtig in Schwung zu kommen. Du versorgst Deinen Körper mit frischem Sauerstoff und Dein Kreislauf ist fit für den Tag. Außerdem hast Du das schöne Gefühl, schon morgens etwas für Deine Gesundheit getan zu haben.

Am besten legst Du die Sportsachen gleich neben das Bett und ziehst sie nach dem Aufstehen sofort an. Denn wenn Du erst mal angefangen hast und die ersten Schritte getan sind, ist die größte Hemmschwelle überwunden. Nach der anschließenden Dusche fühlst Du Dich wie neugeboren!

3. 5 Minuten Ruhe

Versuche Dir jeden Morgen 5 Minuten zu gönnen, um zur Ruhe zu kommen. Atme entspannt (Besser atmen und so dauerhaft entspannen) und sorge dafür, dass Dein Kopf frei wird. Diese Zeit ist Dein emotionaler Neustart, um alle Gedanken zu sortieren und so bereit für neue Aufgaben zu sein.

4. Ein gesundes Frühstück

Nichts ist schlimmer für Deine Leistungsfähigkeit als gleich morgens fettigen Speck oder andere ungesunde Dinge zu essen. Starte den Tag mit einem gesunden Frühstück. Iss Obst, Müsli, Joghurt oder ein Vollkornbrot und Marmelade. Dazu trinkst Du einen (frisch gepressten) Saft. Dein Körper wird sich mit viel Energie bedanken. Du wirst merken, dass Du nach einem gesunden Frühstück vormittags viel produktiver bist!


Gewohnheiten lassen sich nur schwer ändern. Du musst Deine neue tägliche Morgenroutine am Anfang so strikt wie möglich verfolgen, damit Du nicht wieder zu Deinen alten Ritualen zurückkehrst. Erst nach etwa einem Monat sind die neuen Gewohnheiten zu gefestigt, dass Du auch mal von ihnen abweichen kannst.

Denk dran: Der erste Schritt ist immer der schwerste. Fang deshalb gleich morgen früh an, Deinem Tag einen ganz neuen Energieschub zu geben!

9 Kommentare

  • Ich danke euch für diese großartige Seite. Vielen Dank an den Autor!

  • Also ich durchlaufe Eben Pagan’s „WakeUp Productive“ gerade und blogge darüber auf meiner Seite. Außerdem habe ich verschiedene Inhalte, wie z.B. das Morgenritual, und andere kompakte und wertvolle Infos zur Steigerung der persönlichen Produktivität zusammengeschrieben und Du kannst vieles kostenlos als PDF herunterladen.
    Ich kann die Idee auf jeden Fall vollstens unterstützen!

  • Eine gute Meditation am Morgen mit Atemübungen gibt sehr viel Power für den ganzen Tag! Die 20 Minuten werden dann locker durch Konzentration und ruhigen Geist wieder über den Tag hinweg eingespart.

  • Die Vorschläge hören sich gut an, jedoch sind es sehr viele auf einmal und so recht hochschwellig. auch die Begriffe richtig und falsch, gut und schlecht begleiten wohltuende Übungen mit dem Beigeschmack des müssens und der Restriktion. Wenn wir versuchen, in uns hinein zu horchen und zu fragen: Was ist jetzt das, was mir am wohlsten tut? wird es kaum auf lange Sicht ein hektischer Morgen mit schwarzem Kaffe und Zigaretten sein. Übt man sich darin, ab und an genau zu beobachten was man tut und zu ersprüren, welche Wirkung es entfaltet, entwickelt sich nach und nach eine gesündere Lebenshaltung. Und das gute: Sie entspricht den eigenen Bedürfnissen und das macht es leichter, bei Bedarf diszipliniert zu sein und sich nicht von dem ablenken zu lassen, was einem gut tut.
    Lasst es euch wohl ergehen, Leute!

  • Ich habe Mitte letzten Jahres erstmals eine feste Morgenroutine aufgestellt und versuche diese seitdem konsequent zu befolgen. Mir tut das gut, es stellt die Weichen für einen produktiven und zugleich entspannten Tag.

  • Ich frag mich, wie soll ich bitte die 30 min Sport machen + die 5 Minuten Ausruhen morgens jemals schaffen, wenn ich nach nur 6 Stunden Schlaf um halb 6 aufstehen soll und ich 20 min. dazu habe, mich fertig zu machen um erst gegen 18 Uhr zu Hause bin, wo dort Haushalt, Vorbereitung auf den nächsten Tag auf mich warten?

  • Das ist natürlich eine sehr gute und berechtigte Frage! Es geht hier ja auch nicht darum, alles 1 zu1 umzusetzen, sondern das Prinzip dahinter für sich zu nutzen. Sicherlich wirst Du für die 20 Minuten morgens bereits eine gewisse Routine entwickelt haben. Vielleicht schaffst Du es ja zusätzlich 5 Minuten früher aufzustehen und Dir noch ein kleines positives Morgenritual anzugewöhnen.

    Angesichts Deiner Arbeitszeiten könnte sich aber auch eine Abendroutine anbieten, weil Du dann ja scheinbar etwas mehr Zeit hast. Letztlich geht es darum, dass Du Dir mindestens einmal am Tag Zeit für Dich allein nimmst und dabei neue Kraft tankst.

    Hoffe, das hilft ein bisschen weiter!

  • Hä? Nur wenn man einen schlechten morgen hat, heißt das net gleich dass der ganze tag auch beschissen ist?!
    Also ein bisschen logik fehlt der autorin doch auch…

  • „Hä? Nur wenn man einen schlechten morgen hat, heißt das net gleich dass der ganze tag auch beschissen ist?!
    Also ein bisschen logik fehlt der autorin doch auch…“ -> Bester Trollkommentar ever ^.^. Die „Autorin“ sollte dringend Stellung nehmen warum ihr anscheinen die Logik fehlt!!!

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