Gastbeitrag: Gefühle – Prägung unseres Verhaltens

Dies ist ein Gastbeitrag von Manfred Sadler aus Wien, der seit über 20 Jahren Unternehmen der verschiedensten Branchen in die Veränderung begleitet. Jetzt ist er Unternehmensberater mit Schwerpunkt Projektentwicklungen. In diesem Beitrag widmet er sich Emotionen und ihrer Rolle bei Veränderungen und dem Ausschöpfen des vollen Potentials.


In meinem Gastbeitrag will ich einen Aspekt einbringen, der aus meiner Sicht etwas vernachlässigt ist. Es geht um Gefühle, um den eigenen emotionalen Umgang. Warum sind gerade für BeYourBest diese Momente wichtig?

Ein Großteil unserer Verhaltensweisen stammen aus Erziehung und Erfahrung mit Menschen. Im Zeitpunkt des bewussten Erlebens werden gleichzeitig Gefühle mit abgespeichert. Dies kann freudig sein und vertrauensbildend wirken, oder mit Angst verbunden sein. Letztendlich dient die Summe an gespeicherten Gefühlen, die später für uns nicht mehr bewusst wahrnehmbar sind, uns als subjektives Wertesystem. Diese Codierung prägt unsere Sprache, unser Verhalten und letztendlich auch unsere Entscheidungsqualität – nach außen, als auch mit uns selbst.

Wortkombinationen „ich kann aus meiner Haut nicht heraus“ oder „ich bin halt so“ zeigen deutlich, sich mit den eigenen Angewohnheiten in keinen Entwicklungsprozess begeben zu wollen. Tipps für erfolgreiche Verhaltensänderungen verlieren oft ihre nachhaltige Effektivität, wenn der ursächliche Gefühlsmoment unberücksichtigt bleibt.

Wirksame Veränderungen basieren meistens auf einen Prozess der inneren Auseinandersetzung. Um diesen in Gang zu bringen ist ein „Hineinhorchen“ in den eigenen Gefühlshaushalt wichtig, um wahr zu nehmen, welche Gefühle mit dem Verhalten verbunden sind. Sind diese unangenehm, verdrängend, gilt es einen Frieden mit den Einstellung zu finden.

  • Vergangenheit ist nicht änderbar und es ist gut so!
  • Wir haben aber die Chance uns jeden Tag neu zu definieren.

Dies gelingt uns, wenn wir offen sind für neue Einsichten, wenn unser Energiehaushalt ausgeglichen ist und positive Gefühle damit verknüpft werden. Lernbereitschaft und Freude an eigener Entwicklung sind die besten Voraussetzungen um erfolgreich zu werden!

„Überprüft auf welchen Gefühlszweig die eigene Verhaltenshängematte aufgehängt ist!“

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