Der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit

Was bedeutet eigentlich finanzielle Unabhängigkeit? Ab wann bist Du finanziell unabhängig und damit frei von Geldsorgen? Es ist eigentlich ganz einfach: Wer mehr Cash-Flow (eingehende Finanzmittel) erzielt als Ausgaben hat, ist finanziell unabhängig.

Als erstes musst Du also feststellen, wie viel Geld Du im Monat zum Leben benötigst und in etwa in Zukunft benötigen wirst. Dazu ist es zunächst sinnvoll, alle Ausgaben im Monat zu verfolgen und so eine grobe Übersicht Deines Versorgungsbedarfs zu erhalten.

Des Weiteren musst Du die Inflation berücksichtigen. Durch diese schleichende Geldentwertung gibt es jedes Jahr eine stetige Preiserhöhung, so dass sich der Geldwert etwa alle 30 Jahre halbiert. Du benötigst also in 30 Jahren doppelt so viel Cash-Flow wie heute, um Deine Ausgaben zu decken. Der Geldfluss muss sich also jedes Jahr mindestens im Gleichschritt mit der Inflationsrate erhöhen.

Das Ziel sollte es sein, dass Du auf Dein Gehalt irgendwann nicht mehr angewiesen bist. Nur Deine Vermögensanlagen erzielen dann das benötigte Einkommen. Dazu musst Du Dein eingespartes Vermögen aber gewinnbringend investieren. Das ist immer ein heikles Thema, weil mit Investitionen oft auch Risiken verbunden sind. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Du an Deiner finanziellen Intelligenz arbeitest und Dir mit Hilfe von Büchern etc. viel Wissen aneignest (einen Einstieg bietet: Die Grundlagen der Investition)

Ein Notfallkonto anlegen

Aber auch mit viel Wissen können Investitionen schief gehen. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass Du Deinen Job verlierst oder Dein Unternehmen insolvent wird. Für solche Notfälle kannst Du Dir ein Notfallkonto anlegen. Auf diesem Konto sollte so viel Geld sein, dass Du die Ausgaben von etwa sechs Monaten auffangen kannst.

Dieses Konto wirkt wie ein Sicherheitsgurt im Auto. Bei finanziellen Unfällen passiert Dir nichts Schlimmes, das Konto fängt Dich sicher auf. So musst Du nicht ständig in Angst leben, dass ein finanzieller Bankrott droht, wenn eine Monatszahlung Gehalt ausfällt oder eine Investition nicht den gewünschten Ertrag erzielt. Bis zu einem gewissen Punkt kannst Du Dich schon mit einem aufgefüllten Notfallkonto finanziell unabhängig fühlen.

Die Ausgaben von sechs Monaten einzusparen, wird abhängig von Deinem gewählten Anteil (Regelmäßiges Sparen) einige Zeit in Anspruch nehmen. Um nicht komplett auf gewinnträchtige Investitionen zu verzichten, kannst Du 50% Deines Sparanteils für das Notfallkonto verwenden und den Rest anlegen.

Finanzielle Freiheit ist also vor allem eine Frage der Planung und der finanziellen Intelligenz. Du solltest jede Woche mindestens zwei Stunden Deinem Vermögensaufbau widmen. Überprüfe die Entwicklung Deiner Investitionen, finde neue Anlagemöglichkeiten oder bilde Dich weiter und Du wirst Deinen Weg zur finanziellen Unabhängigkeit große Hürden meistern.

9 Kommentare

  • Hallo –

    Ihre Seite habe ich mit Interesse gelesen.
    Wie definieren Sie eigentlich „finanzielle Unab-
    hängigkeit?

    Herzliche Grüsse,
    Hans Müller

  • Meine Def. von finanzieller Unabhängigkeit:

    Wenn dein passives Einkommen (Dividenden, Zinsen, Unternehmesgewinn, etc. pp.) deine monatlichen Augaben übersteigt.

  • Vielleicht muss man noch einmal etwas differenzieren zwischen Finanzieller Schutz, Finanzielle Sicherheit und Finanzielle Freiheit. Finanzieller Freiheit bedeutet für mich die Deckung der Träume ohne Kapitalverlust.

  • Hallo Leute!!!

    Ich bin voll und ganz euer Meinung!!!

    Mir hat ein Freund diesen Link http://erfolgs.all-in.club geschickt!!!
    Ich bin Ziemlich begeistert und ich möchte mir jetzt ein paar Meinungen dazu holen!!!
    Lg

  • Hallo alle zusammen, ein großer Mann sagte. Reichtum ist, wie lange man überleben könnte ab heute, wenn man seinen Job verliert. Finanzielle Unabhängigkeit ist wenn man Vermögensgegenstände besitzt die monatlich einen Kapitalfluss hervorbringen und man dadurch nicht auf seinen Job angewisen ist. Job ist die Abkürzung für „Just Over Broke„. Wenn man lernt nicht für das Geld zu arbeiten, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis man dem Laufrad entflieht.

    Lg

  • Sehr hilfreiche Inhalte, ich habe mir mittlerweile auch ein Notfallkonto angelegt, das mir vor einiger Zeit sehr den hals gerettet hat, weiter so

  • Sehr geil, ich bin immer froh, wenn es Menschen gibt, die das Thema Finanzen nicht als „böse“ oder „unanständig“ betrachten und nicht davor zurückschrecken auch ein Konzept wie die finanzielle Freiheit zu propagieren.

    Bei Gelegenheit kannst du auch mal auf meiner Seite vorbeischauen, ich behandele im Prinzip ein ähnliches Thema mit dem Fokus auf finanzieller Bildung.

    Schaut gerne mal vorbei unter: http://www.finanzguerilla.de/

    Liebe Grüße und weiter so!

  • Ja so ist’s

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