Die Vorteile eines Fernstudiums

Die modernen Medien machen es möglich: Heute kann man zahlreiche Studiengänge absolvieren, ohne jeden Tag persönlich in einer Hochschule anwesend sein zu müssen. Und dank der vielfältigen Möglichkeiten von Internet und Multimedia sind diese Studiengänge inzwischen attraktiver denn je – vor allem für diejenigen, die das Konzept der Vorbereitung zu Hause für sich optimal nutzen können und genau wissen, wie sie richtig lernen.

Die Vorteile eines Fernstudiums

Ein Fernstudium hat gegenüber dem Präsenzstudium (herkömmlichen Studium) eine ganze Reihe von Vorteilen.

  • Die Vorbereitung zu Hause erlaubt es dem Studierenden, seinem eigenen Lernrhythmus zu folgen,
  • Lektionen können so oft wiederholt werden, wie es notwendig ist,
  • und es gibt keine starren Stundenpläne, die einem sagen, wann man wo welches Seminar oder welche Vorlesung besuchen muss.
  • Übervolle Hörsäle stören ebenso wenig wie schlecht gelüftete Seminarräume, und
  • auch die Verpflegung oder der Kaffee zwischendurch schmeckt zu Hause besser.
  • Für ein Fernstudium muss man weder umziehen noch Fahrtzeiten oder Fahrtkosten aufbringen,
  • wer einem Beruf nachgeht oder Familie hat, kann auch dies mit dem Studium vereinbaren.

Hinzu kommt, dass die heutige multimediale Welt eine Vielzahl weiterer Bequemlichkeiten und Erleichterungen für den Studierenden bereit hält, die inzwischen auch vielfach Teil des Fernstudiums sind: Kontaktmöglichkeiten per E-Mail, Internet-Chat oder Online-Plattformen, Videokonferenzen und Lehrfilme, ganz zu schweigen von virtuellen Portalen und Zugängen zu Lernmaterialien und Bibliotheken. Was das Fernstudium allerdings nicht bieten kann, ist ein ausgiebiges studentisches Leben – die Kneipe um die Ecke, der Szene-Treff oder die Freistunden auf dem Campus bleiben dem vorenthalten, der seine Vorbereitung zu Hause absolviert. Doch auch darin liegt noch ein kleiner Vorteil, denn wo keine Kommilitonen sind, gibt es auch niemanden, der einen ins Café mitschleppt, wenn gerade eine wichtige Vorlesung stattfindet – das studentische Miteinander hat bei allen Annehmlichkeiten nämlich durchaus auch gewisse Nachteile.

Selbstständiges Lernen mit Disziplin

Der wichtigste Unterschied zwischen Fern- und Präsenzstudium liegt aber immer noch im Umgang mit den Lerninhalten: Während das Präsenzstudium den Lernstoff in handliche Portionen verpackt, die Tag für Tag in Vorlesungen und Seminaren präsentiert und in kleineren und größeren Hausarbeiten vertieft werden, sieht sich der Fern-Uni-Absolvent eventuell mit dem geballten Stoffkonvoluten auf einmal konfrontiert – einteilen muss er das Pensum selbst. Zwar haben die Anbieter dieser Studiengänge auch verschiedene Hilfsmittel vorgesehen, die dem Studierenden das Strukturieren und Organisieren des Studienablaufs erleichtern, doch letztendlich ist es der Studierende selbst, der ein nicht unbeträchtliches Maß an Selbstdisziplin und Selbstmanagement einsetzen muss, um z.B. bei http://www.duw-berlin.de/ sein Fernstudium tatsächlich zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Deshalb sind solche Studiengänge auch nicht für Jeden das Richtige – wem auf Dauer die nötige Disziplin fehlt, sich beinahe täglich zu motivieren, dabei die eigenen Fähigkeiten möglichst realistisch einzuschätzen und dazu noch selbstkritisch zu sein und bei der Bearbeitung der Aufgaben nicht zu schummeln, der ist in einem Präsenzstudium sicher besser aufgehoben.

Ansonsten steht dem selbstbestimmten Lernen nichts mehr im Wege und der Studierende kann sich sein Lernpensum bis zum Zertifikat nicht nur so einteilen, wie er sie zeitlich am besten unterbringt, sondern auch genau die Lerntechniken anwenden, die ihm die besten Ergebnisse liefern.

Zwar sollte man die Theorie über die vier Lerntypen nicht überbewerten, dennoch lassen sich gewisse Vorlieben beim Lernen beobachten, die auf jeden Fall genutzt werden sollten. Gerade bei den Dingen, die einfach auswendig gelernt werden müssen – Vokabeln, Fachbegriffe, Vorschriften oder Paragraphen – sind alle Studierenden gleichermaßen gefordert und müssen individuelle Strategien einsetzen, um den Stoff auch tatsächlich im Kopf zu behalten. Ein auditiver Typ, der ein gutes musikalische Gedächtnis besitzt und der Bücher am liebsten als Hörbücher hat, wird seine Vokabeln oder Fachbegriffe am besten behalten, wenn er sie hört – er wird sie sich deshalb laut vorlesen oder sich die Lerneinheiten auf ein Abspielgerät aufzeichnen und immer wieder abhören. Ein haptisch-motorischer Typ wird vielleicht auch das Abspielgerät benutzen, zum Abhören aber sehr wahrscheinlich Joggen gehen oder Gartenarbeit verrichten. Demgegenüber wird der visuelle Typ, der sich gerade Bilder oder Skizzen gut merken kann, eher mit Exzerpten, Karteikarten und Farben arbeiten. Und der kommunikative Typ wird wahrscheinlich viel Zeit mit virtueller Kommunikation verbringen, um sich mit anderen Studierenden ausgiebig auszutauschen.

Technik, die beim Lernen hilft

Wer richtig lernen will, dem helfen selbstverständlich auch die multimedialen Angebote, die heutzutage fester Bestandteil eines Fernstudiums sind. All diesen Angeboten gemeinsam ist, dass sie versuchen, die verschiedenen Facetten eines Präsenzstudiums nachzubilden, zum Beispiel durch kleine Filme, die als Unterrichtseinheit gestaltet sind und den Lernstoff anschaulich darstellen. Einen solchen Film kann man sich natürlich mehrmals ansehen, wenn man auf Anhieb nicht alles verstanden hat, oder man kann ihn anhalten, wenn man sich in Ruhe seine Notizen machen möchte. Zwischenfragen kann man hier jedoch nicht stellen, dafür gibt es den virtuellen Kontakt zu Fachlehrkräften, mit denen man fachliche Zweifel aus der Welt schaffen kann. Darüber hinaus sehen Fernstudiengänge in der Regel nach jedem Lernmodul Testfragen vor, anhand derer der Lernende sein Wissen überprüfen kann. Durch diese Testfragen, deren erfolgreiche Bearbeitung in vielen Fällen auch Voraussetzung für das abschließende Zertifikat ist, lassen sich Lücken und Schwachstellen sehr schnell aufspüren und nachbearbeiten, bevor die nächste Lerneinheit beginnt.

Mit der richtigen Einstellung klappt das Lernen auch zu Hause

Eigenständige und eigenverantwortliche Studierwillige mit ausreichend Disziplin treffen mit der Entscheidung für ein Fernstudium sicher eine gute Wahl, weil sie von den vielen Vorteilen profitieren und die Nachteile durch ihre Persönlichkeit auffangen können. Mit einer guten Kenntnis des eigenen Lerntyps und geeigneter Lerntechniken sind solche Studiengänge sogar in weniger als der vorgegebenen Zeit zu bewältigen. In jedem Fall aber steht am Ende nicht nur ein Zertifikat, das die Fachkenntnisse bescheinigt, sondern auch ein Mehr an Selbstvertrauen, weil man bewiesen hat, dass man richtig lernen kann und mit sich selbst erfolgreich ist.

1 Kommentar

  • Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe Erfahrung mit Präsenz- sowie Fernstudium und kann für mich sagen, dass das Fernstudium riesige Vorteile mit sich gebracht hat. Ich konnte die ganze Zeit Vollzeit arbeiten und trotz Studium im Ausland leben und mehrfach umziehen. Beruflich hat das Fernstudium mich ebenfalls weitergebracht. Ich wurde zumindest noch nie skeptisch von einem Arbeitgeber gefragt, ob das denn mit einem Präsenzstudium vergleichbar sei.

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