Der Wechsel in den optimalen Leistungszustand

Die Fähigkeit, mit der richtigen mentalen Einstellung auf herausfordernde Situationen zu reagieren, ist der Schlüssel zu außergewöhnlichen Leistungen. Der Weg zur Spitzenleistung führt dabei über eine entspannte positive Grundhaltung (Quadrant B) zum optimalen Leistungszustand (A). Um diesen Wechsel bewusst vorzunehmen, sollte Dir immer klar sein, in welchem Zustand Du Dich gerade befindest. Es gibt vier Möglichkeiten:

Energiestadien

Nur in Quadrant A sind Spitzenleistungen möglich. Das offensichtliche Ziel ist also, im richtigen Moment in diesen Zustand zu gelangen und die beste Leistung abzurufen. Aber auch der anschließende Wechsel zu Quadrant B (niedrige, positive Intensität) ist zur Erholung von großer Bedeutung. Grundsätzlich ist es also wichtig, so häufig wie möglich auf der positiven Seite des Koordinatensystems zu bleiben.

Das Problem ist, dass wir in herausfordernden Situationen dazu neigen, auf die negative Seite zu wechseln. Es entsteht also Stress oder Burn-out genau dann, wenn wir Spitzenleistungen benötigen. Von den Quadranten C und D ist es dann unmöglich direkt in den optimalen Leistungszustand (Was ist der optimale Leistungszustand?) zu wechseln. Alle negativen Emotionen führen nur über Quadrant B auf die positive Seite (s. Pfeile in der Abbildung). Deshalb ist es unerlässlich, sich kurz vor dem Wechsel in Quadrant A auf der niedrigen, positiven Seite zu befinden.

Stresssituationen bewältigen

Jeder kennt die Folgen von negativem Stress: Angespannte Muskeln, Atemprobleme, schneller Herzschlag, Angst und Frustration. Man fühlt sich der Situation nicht gewachsen und erbringt in diesem Zustand eine schlechte Leistung. Oft nimmt man diese Lage als Blockade wahr. Warum aber verspürt die eine Person die beschriebenen Symptome, während eine andere in diesem Moment außergewöhnliche Leistungen vollbringt? Die Situation ist die gleiche. Der Unterschied liegt in der mentalen Wahrnehmung.

Stress ist kontrollierbar.

Stress entsteht in unserem Kopf: Der eine nimmt eine riskante, unbeherrschbare Lage wahr, der andere eine willkommene Herausforderung. Der Ursprung jeder Spitzenleistung ist also eine veränderte Wahrnehmung von Stresssituationen. Und das ist reine Übungssache. Mit einsetzender Gewohnheit wird Stress kontrollierbar. Denn wenn Du Deine innere Einstellung in Problemsituationen änderst, wirst Du Dich im richtigen Moment in Quadrant B befinden und von dort nach Quadrant A wechseln können.

Es gibt drei mentale Einstellungen, die zur Kontrolle von Stresssituationen sehr hilfreich sind:

1. Herausforderungen suchen

Die Fähigkeit, Probleme als eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung und zur Verbesserung zu sehen anstatt sie als Drohung zu empfinden, ermöglicht es eine Situation als Herausforderung zu empfinden. Dies setzt positiven Stress frei und fördert das Erbringen einer Höchstleistung. Sage Dir: „Ich liebe Herausforderungen!“

2. Volles Engagement

Wer alles halb macht und sich niemals voll auf eine Sache konzentriert, wird niemals Spitzenleistungen erreichen. Wenn Du Dich mit vollem Einsatz vorbereitest und schon in dieser Vorbereitungsphase hundert Prozent gibst, bist Du im entscheidenden Moment in der Lage, Stresssituationen erfolgreich zu bewältigen.

3. Verantwortung übernehmen

Jeder ist für Erfolge und Fehlschläge selbst verantwortlich. Und so hängen Spitzenleistungen nicht von äußeren Einflüssen ab sondern von Dir selbst (mehr dazu unter Dein Leben, Dein Erfolg).

Diese Einstellungen helfen Dir dabei, mit Ruhe und Zielstrebigkeit auf Herausforderungen zu reagieren, weil Du nun direkt in den optimalen Leistungszustand wechseln kannst. Wenn Du das nächste Mal in einer schwierigen Lage bist, nutze dieses Wissen, um mit einer Höchstleistung zu antworten!

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