Geplante Ruhe

Kennst Du das schlechte Gefühl, wenn Du mal wieder ein Pause machst, obwohl Du doch noch so viel schaffen müsstest? Dabei können geplante Ruhephasen Dir dabei helfen, mit mehr Motivation Deine Aufgaben zu erledigen. Sie sind sogar der Schlüssel für bessere Leistungen.

Wenn Du Pausen zur Erholung machst, gibt es zwei Hauptprobleme:

  1. Ein schlechtes Gewissen.
  2. Pause und Arbeit vermischen sich.

Beiden kannst Du wirklich leicht vorbeugen, indem Du Deine Ruhephasen vernünftig planst.

Geplante Freizeit hört sich zwar auf den ersten Blick nicht so attraktiv an, macht aber tatsächlich wesentlich mehr Spaß und dient einer besseren Erholung. Außerdem genießt Du so den schönen Nebeneffekt, dass Du während Deiner Arbeitszeit viel produktiver bist.

Pausen planen

Wenn Du Pausen fest in Deinen normalen Tagesablauf einplanst, sorgst Du für einen gesunden Rhythmus zwischen Arbeit und Erholung. Die Pausen dienen dann nur der Erholung und während der Arbeitszeit musst Du hochkonzentriert arbeiten. Das ist extrem wichtig, weil Du Deine Pause so ohne schlechtes Gewissen genießen kannst – Du hattest ja gerade eine effektive Arbeitsphase!

Bei Deiner Planung solltest Du natürlich auf eine gesunde Balance achten. Optimal ist eine ca. 1,5 stündige Arbeitsphase und danach etwa 20 Minuten Erholung. Mittags eine längere Pause einzubauen, ist auch sehr sinnvoll. Ansonsten musst Du aber darauf achten, dass Du die Pausen nicht unnötig weiter ausdehnst. Andernfalls wird Dir die anschließende Arbeitsphase sehr viel schwerer fallen, weil Du durch lange Pausen Deinen Schwung und Deine Motivation verlierst.

Außerdem ist es gerade keine Lösung, danach dafür einfach länger zu arbeiten. Denn dann kommt der komplette Rhythmus durcheinander und Du benötigst anschließend eine viel längere Ruhephase, um Dich zu erholen. Deine Pausen sind also genau so wichtig wie die Arbeit.

Ruhe und Entspannung

Foto: Inga Ivanova / Bigstock.com

Bessere Pausen machen

Es reicht aber nicht, Pausen nur zu planen. Das ist nur der erste Schritt. Falsche Pausen sind nämlich auch schlecht für die Gesundheit und sorgen schnell für Überarbeitung. Deine Pausen müssen Dir wirklich neue Kraft schenken und erholsam sein. Ist das bei Dir der Fall?

Wenn Du bei folgenden Punkten mehrfach mit „Ja“ antworten musst, solltest Du dringend Deine Pausenstrategie überdenken!

  • Isst Du oft am Computer?
  • Telefonierst Du oft während des Essens?
  • Bleibst Du während Deiner Pausen oft im Büro?
  • Hast Du nach Deinen Pausen wieder einen freien Kopf?
  • Redest Du in Deinen Pausen über die Arbeit?

Wie Du an der Aufzählung leicht ausmachen konntest, geht es bei besseren Pausen vor allem darum, komplett abzuschalten. Weg vom Schreibtisch und den Problemen! Einfach nur auf eine erholsame Pause konzentrieren.

Wobei kannst Du Dich richtig entspannen? Bei einem Spaziergang um ein paar Häuserblocks oder bei einer kleinen Sporteinheit? Finde Deine Lieblingsbeschäftigungen, bei denen Du danach wieder einen freien Kopf hast. Diese baust Du dann als feste Rituale in Deinen Tagesablauf ein und genießt so bessere Pausen und einen viel produktiveren Arbeitstag. Vielleicht kannst Du dann ja sogar früher nach Hause gehen…

Hinweis: Lies zu diesem Thema auch „Besser leben mit einem Mittagsschlaf„.

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