Ziele richtig setzen mit der SMART-Methode

Wenn Du weißt was Du willst und Deine Ziele gefunden hast, bist Du schon einen großen Schritt vorangekommen. Diese Ziele musst Du jetzt richtig aufschreiben, damit Du sie auch erreichst. Falls Du noch „ziellos“ bist, lies zunächst den Artikel Ziele finden.

Um Deine Ziele zu erreichen ist es extrem wichtig, dass Du sie richtig aufschreibst. Wie oft hast Du Deine guten Vorsätze für das neue Jahr nicht umsetzen können? Wie oft sind Deine Ziele nur Produkt Deiner Fantasie gewesen?

Hast Du Dir jemals detailliert Deine Vorsätze aufgeschrieben? Du musst auf Papier nachdenken und Deine Ziele nicht nur im Kopf haben. Es reicht nicht aus, einfach zu sagen, „Ich will reich sein.“ oder “Ich möchte gesund leben”. Du musst Deine Ziele in einer ganz bestimmten Weise festhalten.

Setze Deine Ziele SMART

Jedes Deiner Ziele solltest Du nach der SMART-Methode aufschreiben. Die Abkürzung SMART steht für:

S = Specific (Spezifisch)
M = Measurable (Messbar)
A = Achievable (Erreichbar)
R = Realistic (Realistisch)
T = Time framed (Zeitrahmen)

Dein Ziel muss also zu allererst ganz konkret formuliert sein. Ein individuelles Ziel wird viel eher erreicht als ein generelles.

Falsch: Ich will körperlich fit sein.
Besser: Ich gehe jede Woche 3 Mal laufen.

Außerdem muss das Ziel messbar sein. Woher weißt Du, ob Du Dein Ziel erreicht hast? Was hat sich verändert? Setze genaue Kriterien, die Dir Deinen Fortschritt deutlich machen.

Falsch: Ich will viele Bücher lesen.
Besser: Ich lese ab jetzt jeden Tag 100 Seiten.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass das Ziel erreichbar und realistisch ist. Es ist natürlich möglich, jedes Ziel zu erreichen, wenn Du es wirklich willst. Aber nicht in sehr kurzer Zeit!

Falsch: Ich will in einer Woche 15kg abnehmen.
Besser: Ich nehme jede Woche 0,5kg ab.

Schließlich musst Du Dir einen Stichtag für Dein Ziel festlegen. Dem Ziel einen Zeitrahmen zu geben, sorgt für eine gewisse Dringlichkeit. Du schiebst das Ziel nicht länger auf sondern fängst sofort damit an.

Und jetzt bist Du dran! Nimm ein Blatt Papier und schreibe jedes Deiner Ziele mit Hilfe der SMART-Methode auf. Außerdem sollte das Ziel in der 1. Person, positiv und im Präsens formuliert sein. Das Unterbewusstsein nimmt Sätze, die mit diesen „3 P’s“ formuliert sind, am besten auf:

Ich laufe jede Woche 4 Mal für 30 Minuten, esse viel Obst und Gemüse und habe mein Idealgewicht in einem Jahr erreicht.

Du hast jetzt ein konkretes, realistisches, messbares Ziel, das Du zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen willst. Lies Dir dieses Ziel ab jetzt jeden Morgen und Abend ein Mal laut vor!

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43 Kommentare

  • sehr guter artikel danke

  • Dort ist noch ein Fehler: „Ich will jede Woche 15 kg abnehmen“ (Wär dann doch ein wenig viel, nicht?^^) Ich glaube das sollte heissen, ich will jeden MONAT 15 kg abnehmen.
    Ansonsten sehr informatif und hilfreich, danke!

    • Man nimmt auch in einem Monat keine 15 Kilo ab, das war eine bewusste Übetreibung.Mann sollte, wenn man gesund abnehmen möchte 2-5 kilo im Monat verlieren. Extrem Korpulente ggf mehr je nach Gewicht

    • Darum ging es doch gerade. Deswegen steht da „FALSCH“. Es ist eben unrealistisch/nicht erreichbar zu sagen: „Ich nehme jede Woche 15kg ab.“ Daher die korrigierte, realistischere, erreichbare Alternative der Zielformulierung………

      • Shawsch, ja aber schauen Sie bitte die beide Beispiele die da stehen..ich meine, erst sagt,, Ich will in einer Woche 15kg abnehmen“ und es ist unrealistisch aber der anderen ist realistisch und erreichbar(Ich nehme jede Woche 0,5kg ab.) um 0.5KG in einer Woche abzunehmen, ist es ganz einfach und erreichbar..

        danke schön

    • Es ist echt super toller Website und hab viel von dieser Website gelernt bzw die Beispiele sind ganz verstendbar

  • @Jill: Das ist kein Fehler, sondern absichtlich übertrieben, weil das Ziel eben auch erreichbar und realistisch sein muss. Quasi das „A“ und „R“ der SMART-Methode!

  • schreibe gerade eine klausur über zeitmanegment und die smart und alpenmethode verfolgt mich

  • Vielen Dank, dass es diese Seiten hier gibt und für dein Beispiel zu S.M.A.R.T.-Modell.
    Mein Gedanke zu dem Beispiel, „Ich laufe jede Woche 4 Mal für 30 Minuten…“ das Ziel würde ich 1) Extra aufschreiben und 2. noch mit konkfeten Zeiten/Situationen koppeln, z.B. „Mo.,Di.Fr. nach dem Frühstück“

    viele Grüße

    Ulrich

    • Insgesamt finde ich den Artikel gelungen, aber bei dem vorliegenden Beispiel ist „viel Obst und Gemüse“ doch wieder eine sehr unspezifische Zielformulierung und deshalb suboptimal.

  • Hallo :)

    Und wie sieht es nun konkret mit dem Smart-Ziel aus, wenn ich eins habe, es aber nochmal unterteile ich kurz-mittel – und langfristig?

    Wäre toll wenn sich da noch jemand mit auskennt.

    Schotte

  • @Sven Alexander:

    Ich verstehe nicht warum täglich 15 Kilo abnehmen realistisch (R) sein soll,ich glaube es ist auch kaum zu erreichen (A). Sicher ist das individuell was für M I C H realistisch und erreichbar ist aber es ist in diesem Beispiel sicher motivierender, sich 15 Kilo monatlich zum Ziel zu setzen.

  • @Eisvogel

    Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor. Die 15kg sollen gerade übertrieben sein und zeigen, dass sie nicht realistisch sind. (s. oben Jill).

    Ich korrigier das jetzt mal und schreib vor die schlechten Beispiele einfach mal „falsch:“

    Hoffe, dass das die Unklarheit beseitigen kann.

  • Das war richtig sehr hilfreich . Bei große betriebe benutzt man SMART immer also bevor man mit einem aufgabe anfängt, muss man sich ein richtge Ziel aussuchen. Ich arbeite in einem sehr goßen Betrieb KFC als Schichtführer . Und was man zuerst bei uns als MA lernen soll ist :
    SMART

  • Es ist auch wichtig, dass man einige gute (persönliche) Gründe für ein Ziel hat und diese sollten positiver Art sein. Also warum will ich z.B. abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören. Damit hält man die Motivation aufrecht, vorallem dann, wenn man Durststrecken überwinden muss. Auch bringt es viel, wenn man sich oft mit seinen Zielen beschäftigt, am besten in schriftlicher Form.

    Gruss

  • Danke für den interessanten Artikel. Mir fehlen bei S.M.A.R.T. zwei Komponenten:
    http://freilaufmenschen.com/ziele-setzen/

  • Auf den Punkt getroffen. Danke!

  • Um deine Ziele zu erreichen, musst du sie kennen! Bei Calyomi (www.calyomi.com) kannst du deine eigenen Ziele definieren, sichern und andere daran teil haben lassen. Mit Hilfe der Erinnerungsfunktion hast du die Möglichkeit diese zu reflektieren.

  • Oh ja, es geht doch nichts über die gute alte SMART-Methode. In Sachen Zielsetzung ist auf diese Methode wirklich Verlass.

    Gruß, Michel

  • Na ja, abgesehen davon, dass „viel Obst und Gemüse“ und „mein Idealgewicht“ nicht spezifisch formuliert sind, gibt der Artikel einen guten Überblick über die SMART-Methode.
    Gruß, Hellina

  • Hallo, SMART Ziele sind schwer zu formulieren wenn der Ausgangspunkt, das Motiv sehr schwach oder nicht eindeutig ist. Diese Info gehört meiner Meinung nach immer klar heraus gestellt, war mir persönlich lange Zeit überhaupt nicht klar. Danach war die Zielerstellung ganz einfach.
    LG
    Ralf

  • Das „A“ in SMART steht meines Wissens nach für Attractive= Attraktiv.

    Grüße,
    Piet

  • Grüßt euch Leute!

    Ich mache eine Weiterbildung als Hotelbetriebswirt und hätte eine Frage an Euch!

    Kann jemand von ein konkretes Beispiel für das M in der Gastronomie nennen?

    Vielen Dank

    • Ich komme nicht aus der Gastronomie, aber es gibt doch eine Reihe messbarer Dinge. Anzahl der Gäste, Anzahl der Essen (Vorspeise, Hauptgericht, Dessert), Höhe des Trinkgelds, Anzahl von Empfehlungen, pro Kopf Einnahmen etc.

      Also z.B. Im Monat März habe ich jede Woche mindestens 150 Gäste, die mir pro Person durchschnittlich einen Umsatz von 25€ bringen.

  • Ein Hoch auf die SMART-Formel. Auch wenn das Akronym immer mal wieder anders verwendet wird, ist sie doch so super merk-würdig.
    Ergänzung: Ich unterscheide gerne noch in Handlungsziele und Ergebnisziele. Und für meine Entwicklung komme ich besser mit Handlungszielen voran. Ein Ergebnisziel ist: „Ich wiege 80kg.“ Ein Handlungsziel ist: „Ich esse jeden Tag Salat oder Obst“. Gut geplante Handlungsziele führen zwangsläufig zu Ergebniszielen. Aber nur mit Ergebniszielen fehlt mir dann die Brücke zur Aktion.

  • Toller Beitrag. Auch in Unternehmen sollte SMARTER gearbeitet werden. Die Bedingungen 1) spezifisch 2) messbar 3) akzeptiert 4) realistisch und 5) terminiert als Grundlage für eine qualitative Kommunikation im Unternehmen kann softwaretecchnisch unterstützt werden zum Beispiel so http://quomod.com/smart-und-die-macht-der-eingabefelder/

  • Vielen Dank für den super Artikel Sven-Alexander!

    Ich denke es hilft, wenn man sich die Ziele und vor allem auch die Beweggründe (Warum man die Ziele überhaupt erreichen möchte) aufschreibt.

    Außerdem finde ich es wichtig, sich von der Familie und Freunden unterstützen zu lassen, indem man sie einweiht. Das schafft auf jeden Fall eine höhere Motivation in den schwierigen Momenten eben nicht schwach zu werden!

    Beste Grüße

    Jan Weinhart
    Setze Geld auf dich und erreiche deine Ziele: http://goalmate.de/

  • […] (Wie Ziele mit dieser Methode korrekt zu formulieren sind findest du auf diesem Blog.) […]

  • […] ist. Ein guter Ansatz sind SMART-Ziele.Falls du das Prinzip noch nicht kennst, findest du bei BeYourBest ein konkretes Beispiel und bei Zeitblüten allgemeine […]

  • Sehr interessanter Beitrag über´s Ziele setzen und erreichen. Auch ich habe einen Beitrag dazu verfasst aber mir gefällt deiner mehr. Ich werde mal wieder vorbeischauen.

    Dein Sascha

  • […] Klarheit: Es ist kein Geheimnis, dass klar formulierte Ziele sehr wichtig sind. Doch oft verstecken wir uns immer noch hinter allgemeinen Aussagen: „Ich […]

  • […] Dein Ziel muss also zu allererst ganz konkret formuliert sein. Quelle […]

  • Ich muss leider anmerken, dass das finale Beispiel kein gutes Beispiel ist: „Ich laufe jede Woche 4 Mal für 30 Minuten, esse viel Obst und Gemüse und habe mein Idealgewicht in einem Jahr erreicht.“ Wie schon angemerkt wurde ist es nicht spezifisch genug. In meinen Augen genauso wichtig ist aber auch, dass die Ziele nicht getrennt wurden. Das mag umständlich klingen, aber es stecken zu viele Ziele in einem: (i) Ich laufe jede Woche 4 Mal, (ii) Ich laufe jeweils für 30 Minuten, (iii) Ich esse viel Obst (iv) Ich esse viel Gemüse usw. Das Problem alles in einen Topf zu werfen hat den Nachteil, dass man beim Verfehlen eines Zieles gleich alle verfehlt, d.h. laufe ich jede Woche 4 Mal für 30 Minuten, esse nur Obst und kein Gemüse und habe mein Idealgewicht in einem Jahr erreicht, dann ist das Ziel verfehlt, denn ich habe kein Gemüse gegessen. Das mag in diesem Fall albern klingen, denn ich habe ja mein Idealgewicht erreicht. Aber im Betrieb kann das bedeuten: 0 von 1 erreicht = keinen Bonus. Trenne ich die Ziele habe ich 4 von 5 erreicht = 80% Bonus. Deshalb im Sinne einer Erfolgskontrolle die Ziele immer in Einzelziele aufteilen.
    LG
    Dennis

    • Hi Dennis,

      vielen Dank für Deine klugen Ergänzungen. Ich finde es allerdings nicht ganz so problematisch, Ziele zu verbinden. Das Ausgangbeispiel, das wir im Verlaufe des Artikels weiterentwickelt haben, zeigt ja, wie komplex das Ganze ist. Ein Ziel lässt sich immer in verschiedene Handlungsstränge und Meilensteine unterteilen. Das übergeordnete Ziel lautet in diesem Fall nicht Laufen oder Gemüse essen, sondern „Abnehmen“.

      Wie ich das Idealgewicht erreichen will, beschreibt die letzte Fassung des Ziels. Umgekehrt bedeutet das aber auch, dass – weil ich hier eine Kauslität (laufen, gemüse etc. = Idealgewicht) annehme – ich die einzelnen Ziele erreichen kann, ohne mein wahres Ziel „Idealgewicht“ zu erreichen. Am Ende geht es mir in dem Artikel vor allem darum, deutlich zu machen, dass wir alle unsere Ziele spezifischer machen können und die Erfolgschance damit auch steigt.

      Trotzdem ist Dein Hinweis sehr hilfreich, insbesondere wenn es um das Messen von Leistungen in der Berufswelt geht, die möglicherweis sogar an Boni gekoppelt sind. Also vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Gedanken so klar und deutlich zu formulieren.

      LG
      Sven-Alexander

      • Hallo Sven-Alexander,

        da bin ich voll bei Dir. Das Ziel des Abnehmens 1zu1 in ein berufliches Umfeld zu übertragen funktioniert natürlich nicht. Und ich denke genauso wie Du, das globale Ziel ist das Abnehmen und das gilt es zu erreichen. In diesem Fall könnte man sogar fast noch die doch recht abgedroschene Formulierung „Der Weg ist das Ziel“ verwenden. Denn selbst, wenn man sein Idealgewicht um ein Kilo verfehlt, so hätte das Laufen, Obst- und Gemüsessen wahrscheinlich schon genug gesundheitliche Vorteile gebracht. Da hätte sogar das nicht-erreichen eines Ziel noch etwas Gutes.

        Wenn nur mal auch die Chefetagen so denken würden. Denn bei einer erfolgsabhängigen Vergütung (in meiner Branche nicht unüblich) interessiert das „Wie wurde das Ziel erreicht“ leider nur wenig und Vorgaben wie Laufen, Obst- und Gemüsessen (wieder nur im übertragenden Sinne) schränken die Vorgehensweise einfach zu sehr ein. Deshalb sind die Ziele im Beruf auch eher lösungsneutral zu formulieren. Aber für den privaten Bereich stimme ich dir absolut zu.

        Apropos Abnehmen: Es ist schon der 8. Januar und ich halte den Sport und das gesündere Essen noch durch :)

        LG
        Dennis

        P.s. Herzlichen Glückwunsch zu der sehr gelungenen Seite

  • […] also ob es für Dich wirklich stimmt – da es dafür unzählige Anleitungen gibt, habe ich Dir hier welche […]

  • Hey Sven-Alexander,

    wirklich schöner Artikel. Besonders gefallen mir die vielen Beispiele. Ziele setzen hört sich so simpel an, aber so oft lassen wir uns wieder abbringen oder schludern rum..

    Ich hoffe, es kommen mehr solcher Artikel! ;)

    Liebe Grüße,
    Alex

  • Hallo Sven-Alexander,

    erst einmal herzlichen Dank für die klärenden Worte, was ein Ziel ist. Leider definieren die Menschen diese „geistige Vorwegnahme von Ereignissen“ oft als Weg. Ziele sollten meiner Meinung nach wegneutral sein. Sehr gut. So lehre ich es zumindest in der Projektbegleitung und im Unterricht.

    Wenn ich mir diese Formulierung „SMART“ in den Projekten jedoch anschaue (und in meinem Buch habe ich diese Formulierung ebenso stehen, weil sie so bekannt ist) passt sie für den Lebensweg sehr gut. Ohne Messbarkeit keine valide Überprüfung .
    Für die Projektarbeit habe ich meine Zweifel was die weiteren Parameter angeht. Hier müssen Ziele in erster Linie verstanden werden als Kundenaussage, egal, ob diese ZUNÄCHST realistisch sind. Denn dem Kunden ist es zunächst egal, ob ein Ziel realistisch oder erreichbar ist. Die definition von „Projekt“ ist ja nun einmal „neuartig“ und „einmalig“. Soweit – sogut. Wenn man nun einen solchen neuartigen Prozess verfolgt, würde doch jedes Ziel der Definition nach zunächst realistisch sein müssen um eines zu sein. Wie kann also ein Ziel, was zunächst irgendwo im viurtuellen Raum meiner Gedanken herumschwirrt „realistisch“ und von vorn hinein „erreichbar“ sein.

    Ich kämpfe seit Langem mit diesem Verständnis und des Öfteren mit Teilnehmern, die ein Zeitmanagement-Seminar besucht haben. Sollte man evtl. für Projektarbeit eine andere Definition wählen? Und wenn ja, sollten wir mal darüber diskutieren. Der Ansatz ist klasse – die Projektrealität widerspricht dem oft.

    Herzliche Grüße
    Hardy

    • Hi Hardy,

      Du sprichst da einen sehr interessanten Punkt an: Wie soll man visionäre, neuartige Ziele angehen, wenn doch die SMART-Methode darauf ausgelegt ist, ein Ziel in die Realität zu holen und erreichbar zu machen?

      Als erstes ist es meiner Meinung nach wichtig, die SMART-Methode – wie jede andere Methode auch – nicht zu ernst zu nehmen. Jede Theorie, Strategie oder Methode hat irgendwo ihre Grenzen. Die SMART-Methode ist besonders geeignet, um aus einem vagen Ziel ein smartes Ziel zu machen. Sie hilft uns dabei, konkrete Handlungsschritte zu formulieren.

      Ein auf diese Weise spezifiziertes Ziel soll dazu führen, dass man die notwendigen (ersten) Schritte geht statt überfordert aufzugeben. In diesem Kontext sehe ich auch das Kriterium „realistisch“. Die Frage ist: Traue ich mir persönlich oder wir uns als Team zusammen zu, dieses Ziel zu erreichen? Dass es dabei um ein „neuartiges“ Projekt geht, steht dem meiner Meinung nach nicht im Wege.

      Wenn das Ziel also zum Beispiel lautet „Steigerung des Umsatzes um 20 Prozent“ und es nicht einen echten Ansatz gibt, das umzusetzen, ist das unrealistisch. Nehme ich mir als junges Unternehmen dagegen vor, „den Umsatz dieses Jahr um 100 Prozent zu steigern“, und entwickle dafür ein skalierbares Verkaufssystem, mit dem diese Vorgabe zumindest in der Theorie erreicht werden könnte, ist das realistisch.

      Vielleicht hilft Dir die Einschätzung ja weiter.

      Viele Grüße und vielen Dank für Deinen klugen Kommentar!

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